Der globale Energieverbrauch und damit verbunden auch die CO2-Emissionen nehmen ungebremst zu. Bevölkerungsreiche Länder mit hoher Lebensstandardsteigerung tragen das ihre dazu bei. Um das weltweite Klima langfristig wieder ins Gleichgewicht zu bringen, müsste laut dem Weltklimarat IPCC, der CO2 Ausstoss um 60-80% gegenüber 1990 reduziert werden und das bis zum Jahre 2020.
Mit dem Kyoto –Protokoll von 1997 (ratifiziert 2005) haben sich die Industrieländer dieser Erde verpflichtet, ihre Treibhausgas–Emissionen in der ersten Verpflichtungsperiode 2008 – 2012 um durchschnittlich 5,2% gegenüber 1990 zu reduzieren. Die Vorgabe für die EU wie auch für die Schweiz wurde mit 8% Reduktion gegenüber 1990 verhandelt und festgelegt.
Die Schweiz hat sich mittels CO2 –Gesetz verpflichtet, die CO2-Emmission bis 2010 (Durchschnitt der Periode 2008-2012) um 10% gegenüber 1990 zu reduzieren. Da das Reduktionsziel mit dem CO2 Gesetz allein nicht erreicht werden kann/konnte, hat der Bund per 01.Januar 2008 Leistungsabgaben auf fossilen Brennstoffen, die sogenannte CO2-Abgabe eingeführt. (CHF. 12.—pro Tonne CO2 Emissionen, ca. 3 Rp. pro Liter Heizöl). Ab 2010 wird die CO2 – Abgabe auf fossilen Brennstoffen von heute 12.—CHF. auf 36.—CHF. pro Tonne CO2 Emissionen erhöht. Dies entspricht einem Zuschlag von rund 6 Rp. das heisst rund 9 Rp. pro Liter Heizöl.
Zudem wurden verschiedene Förderprogramme auf Bundes- wie auch auf Kantonsebene eingeführt. Auch private Energieversorger und diverse Banken unterstützen sanierungswillige Hausbesitzer mit diversen Angeboten und weiteren Fördermassnahmen.
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